Ina und Timo…
Zwei verliebte Menschen aus dem Norden, die sich bei der WM 2006 kennengelernt haben… Trotz Pasta und Pizza!
Schon im ersten Gespräch war klar – wir arbeiten zusammen! Zwei absolut sympathische Menschen, etwas Kamerascheu aber voller Energie.
Timo erinnert mich ein wenig an jemanden aus meiner Jugend, ich weiß nicht genau an wen, aber mir gefällt das.

Nachdem seit der Buchung einige Monate vergangen sind und der Tag der Hochzeit immer näher rückt, haben die beiden mich angeschrieben, um vor der Kamera etwas „warm“ zu werden.

warm werden? Die beiden durften richtig heiß werden!

Neben meinem üblichen Charme gehe ich mit „angeblich“ Fotoscheuen bei Testshootings gern an Grenzen. Das ist immer ganz gut, um das „eat that frog“ Prinzip umzusetzen.
Der innere Schweinehund ist also überwunden und der lockeren Atmosphäre am Tag der Hochzeit kann nichts mehr im Wege stehen.

Eure Fotos bestehenaus Charakter

Nach kurzem Smalltalk war klar warum wir am 22.07.2017 zusammenarbeiten. Wir sind ein super Team!
Ein paar Standardposen zum Aufwärmen und dann ging’s ins Eingemachte. Ina und Timo haben richtig Gas gegeben und rundeten meine Ideen ab.
Hamburg Speicherstadt als Klassiker passte ganz gut, nur wollte ich ungern den üblichen Blödsinn abziehen, den „Fotografen“ sich gönnen.
Warum auch? Überall gibt es identische Bilder (mal besser, mal schlechter), nur die Personen sind anders.
Nicht mit mir.

Auch unsere Raucherpausen bedeuten für mich Momente mit Charakter.

Weil Rauchen geil ist?

Nein, weil es zu Timo gehört. Ganz einfach, trotz aller schwarzen Lungen auf den Schachteln, es ist nunmal so und es passt!

Das Lachen meinerModels rockt

Das Glück und die Zuneigung sind beiden ins Gesicht geprügelt, jetzt ist Dauerfeuer angesagt. Die Stimmung aufrecht erhalten und weiter zur offnen Emotionalität animieren, das ist jetzt mein Job.
Den mache ich vermutlich gut. Nein ich mache ihn auf jeden Fall gut.
Einige Locations, die wir besuchen kenne ich schon, ich liebe sie – Shootings bei einigen der Locations haben mir teilweise 12.000 Daumen hoch gebracht.
Ein paar sentimentale Gedanken dürfen da nicht fehlen.

Zum Abschluss laden mich Ina und Timo auf einen tatsächlich unglaublichen Kaffee in der Kaffeerösterei ein.
Ein Urang Utan Kaffee.
Als Kaffeejunkie schmeckt man diese verbrannte und erdige Note des Billigkaffees von Tchibo/Jacobs/Melitta nicht mehr…
Bis man echten Kaffee trinkt.
Wirklich phänomenal dieser volle und weiche Geschmack mit diversen Noten von Frucht und Geschichte.

Während ich meinen Kaffee trinke und den Beiden von meinem Vorhaben Van-Life erzähle, lassen wir den Tag entspannt ausklingen und resümieren ein paar Abenteuer.

Das war ein schöner Tag